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18 Mädchen- und Jungenteams aus ganz Deutschland spielen auf der Feuerkuppe Hockey. Goldene Ehrennadel für Turnierchef Andreas Wille

Erste Schneepause beim Straußberg-Cup

 

15.04.2019 - Straußberg Warme Getränke standen bei den etwa 200 jungen Hockeyspielern in den Spielpausen hoch im Kurs, obwohl sie sich auf dem Kunstrasenplatz vom Ferienpark auf der Feuerkuppe in 18 Mannschaften durchaus wieder heiß umkämpfte Partien lieferten. Wegen des Wintereinbruchs am Samstagvormittag musste das sechste Turnier um den Straußberg-Cup sogar kurz unterbrochen werden. "Plötzlich waren die Plätze schneebedeckt. Zum Weiterspielen wäre das Verletzungsrisiko viel zu hoch gewesen" , erklärte Turnierleiter Andreas Wille. Kurzerhand zog er die Mittagspause vor, und kurze Zeit später konnte auf dem wieder schneefreien Kunstrasen weitergespielt werden.

In 18 Mannschaften von fünf Feldhockey-Vereinen aus Ostdeutschland und Heimfeld bei Hamburg spielten Jungen und Mädchen auf der Feuerkuppe am Wochenende zum sechsten Mal um den Straußberg-Cup. Auch bei kühlen Temperaturen waren die Partien heiß umkämpft.

"Hockey ist eben ein Outdoor-Sport, da müssen die Nachwuchsspieler lernen, auch mal mit schlechter Witterung klarzukommen" , sah Stefan Abel, der Ehrenpräsident des Deutschen Hockeyverbandes, in den kühlen Temperaturen mit leichtem Flockenfall über das Wochenende eher eine zusätzlichen Trainingseffekt. Und auf der Feuerkuppe seien die Bedingungen rund um das Turnier so ideal, dass die jungen Spieler ein paar Partien im Kühlen bestens überstehen könnten. "Es gibt ja deutschlandweit wohl kein einziges Areal für so ein Turnier, wo der Sportplatz so eng mit Unterkünften, in diesem Fall vor allem Räumen, um sich aufzuwärmen, verbunden ist."

Entdeckt hat dieses hervorragende Umfeld für Trainingslager und Wettkämpfe für den Hockeysport auf der Feuerkuppe nicht zuletzt Andreas Wille, den Abel " Vater des Turniers" nennt. Dafür und für viele weitere Verdienste rund um den Hockey-Nachwuchs in Ostdeutschland verlieh der Ehrenpräsident dem Turnierchef als Überraschung nach der Siegerehrung die Goldene Ehrennadel des Ostdeutschen Hockey-Verbandes.

Gerade mit dem Turnier auf der Feuerkuppe habe Wille nicht nur eine für die jungen Spieler aus Thüringen wichtige Gelegenheit geschaffen, sich mit Teams aus anderen Regionen zu messen, lobt auch Karin Schwettmann, die erst am Samstag wieder neu gewählte Schatzmeisterin des Ostdeutschen Hockey-Verbandes, den Leiter der Veranstaltung. Diese biete zudem Nachwuchsschiedsrichtern perfekte Gelegenheit, ihre Ausbildung durch Erfahrung auf dem Spielfeld abzurunden.

Turnierleiter Andreas Wille, hier im Gespräch mit Schirmherrin Karin Schwettmann, wurde nach der Siegerehrung auf der Feuerkuppe vom Ehrenpräsident Stefan Abel (rechts) mit der Goldenen Ehrennadel des Ostdeutschen Hockey-Verbandes ausgezeichnet.

Davon hatte sich Schwettmann als Schirmherrin des Turniers am Sonntag natürlich wieder persönlich auf der Feuerkuppe überzeugt. Hier sah auch Abel sich in seiner Einschätzung wieder einmal bestärkt, dass es keine bessere Gelegenheit gebe, den Teamgeist unter den jungen Spielern zu stärken, als in Straußberg zu spielen und zwei Tage lang gemeinsam jede Menge Erlebnisse zu teilen. Den Spaß etwa, mit Freunden den Kletterturm im Ferienpark zu erklimmen, ließen sich viele Jugendliche nicht nehmen.

Timo Götz

Quelle: Thüringer Allgemeine - Sondershausen
 

 
25. August 2019
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